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Im internationalen frauenzentrum Bonn e.V. (ifz) treffen Frauen aus verschiedensten Ländern zusammen. In Kursen, Gesprächskreisen, Workshops und Vorträgen lernen sie neben der deutschen Kultur und Sprache auch die Vielfalt anderer Regionen kennen. Ziel des ifz ist es aber auch, Frauen mit Migrationshintergrund eine Perspektive zu schaffen und ihnen bei Fragen zu Schule, Bildung und Arbeit beratend zur Seite zu stehen. Diese Unterstützung findet in Form von Einzelberatungen und Informationsveranstaltungen statt. Aber auch Qualifizierungsmaßnahmen wie EDV- und Englischkurse sollen Frauen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Daneben fördern Angebote wie Näh- und Tanzkurse die kreative Seite der Teilnehmerinnen sowie das lebendige Miteinander.
Das ifz setzt sich für Frieden und Menschenrechte, für mehr Gerechtigkeit zwischen Mann und Frau ein und nimmt aktiv an Aufklärungskampagnen für die Rechte der Frau teil. Organisationen aus der Friedens-, Flüchtlings- und Frauenarbeit unterstützen dabei die Arbeit des ifz durch ihre Mitgliedschaft. Viele Frauen unterschiedlicher Herkunft und Nationalität setzen sich im ifz ehrenamtlich ein.
Das internationale frauenzentrum Bonn e.V. befindet sich direkt in der Bonner Innenstadt, in der Quantiusstr. 8, hinter dem Hauptbahnhof. Das Büro hat von Montag bis Donnerstag, von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr, sowie Mittwoch, von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr, oder nach telefonischer Vereinbarung geöffnet (Telefon 0228/9652465, E-Mail ifz.bonn@t-online.de) Für Veranstaltungen, Seminare und Workshops können auch andere Organisationen die Räume nutzen.
Weitere Informationen: www.ifzbonn.de
In Bonn leben über 70.000 Menschen aus 173 Nationen. Welche Erfahrungen haben diese Menschen aus aller Welt in Bonn gemacht? In der neuen Veranstaltungsreihe „Fremd-vertraut in Bonn. Menschen erzählen” kommen Bonnerinnen und Bonner unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen, Hautfarben und Religionen zu Wort. Sie berichten von ihren Erlebnissen und Begegnungen.
Weitere Informationen: www.fremd-vertraut.de
Expertise des Gesamtverbandes belegt: Der Lohnabstand ist gewahrt
Wer in Deutschland Vollzeit arbeitet, hat mehr als der, der nicht arbeitet. Dies geht aus einer heute vom Paritätischen Gesamtverband vorgelegten Expertise hervor. Der Verband fordert zu einem seriösen Umgang mit Zahlen und zur Versachlichung der Diskussion um die Lohnabstandsproblematik auf. Als völlig haltlos und an der Grenze zur bewussten Täuschung kritisiert der Paritätische die Behauptung, dass der Lohnabstand zwischen Hartz IV und Erwerbstätigen in untersten Lohngruppen nicht gewahrt sei. Der Verband wirft den Kritikern eines vermeintlich zu geringen Lohnabstandes vor, auf äußerst dubiose Rechenbeispiele zurück zu greifen. Häufig würden bei der Berechnung der Haushalte mit niedrigem Erwerbseinkommen ganze Einkommensbestandteile wie das Wohngeld oder der Kinderzuschlag vorsätzlich ignoriert. Anhand von 196 Beispielrechnungen für verschiedene Branchen und Haushaltskonstellationen in Ost- und Westdeutschland weist der Verband nach, dass für Hartz IV-Bezieher selbst bei niedrigsten Löhnen ein Anreiz zur Arbeitsaufnahme besteht. Die Berechnungen zeigten weiterhin, dass eine Senkung der Einkommensteuer die Situation von Geringverdienern in keiner Weise verbessern würde. Stattdessen seien gezielte Verbesserungen beim Kinderzuschlag sowie eine offensive Auseinandersetzung mit dem wachsenden Niedriglohnsektor erforderlich. Weitere Informationen: www.der-paritaetische.de
"NRW bleib sozial – nachgefragt": 40 Fragen an die politischen Parteien in NRW
Die Wohlfahrtsverbände - Arbeiterwohlfahrt, Caritas, der Paritätische, Diakonie, Rotes Kreuz und die Jüdischen Gemeinden - heizen den Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen an. 40 sozialpolitische Fragen hat die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege an politische Parteien in NRW geschickt mit der Bitte, Antworten zu geben und Lösungen zu skizzieren. Gefragt wird z.B., was die Parteien konkret im Falle einer Regierungsbeteiligung tun werden, um gleichwertige Lebensverhältnisse und Lebenschancen für alle Menschen in NRW herzustellen. Wie sie zur Finanzausstattung der Kommunen, zu landeseinheitlichen Elternbeiträgen für Kindergärten und zur Qualität und Finanzierung von Schulkinderbetreuung stehen.
Weitere Informationen: www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de